Die Kirche zu Ehren der Wundertuenden Heiligen Jungfrau befindet sich in Celldömölk in der direkten Nachbarschaft der Gebäuden der Benediktinerabtei, der Kalvarie und der Statue der Heiligen Dreifaltigkeit. Dieser Dreierkomplex ist einer der am meisten charakteristischen Denkmalgruppen der ungarischen Pilger und der Benediktinermönche.

Im Herbst des Jahres 1748 wurde die Kirche, deren Türme erst 1764 erbaut wurden, unter der Anwesenheit von mehr als 50.000 Gläubigen geweiht. Die Errichtung und das Aufblühen des sakralen Lebens in der Stadt ist mit dem Namen des Abtes Odó Koptik eng verbunden. Die 50m lange, einschiffige Kirche wurde im Stadtzentrum aufgebaut, ihr 40m hoher Barockturm ragt aus der westlichen Fassade empor. Die Sicht nach dem Eintritt durch das Haupttor ist beeindruckend. Am Anfang des langen Hauptschiffes befindet sich die Votivkapelle mit der Statue der Wundertuenden Heiligen Jungfrau. Das Tor der Votivkirche steht Besuchern immer offen. Verlässt man den Saal neben der Sakristei der Votivkirche, gelangt man in die Schatzkammer, oder in das Inventarhaus, wie es hier vor Ort bezeichnet wird. Die Wände der Schatzkammer zieren die Gemälde des österreichischen Malers, Schweichard. Die Fresken stammen aus dem 18. Jahrhundert. Die wertvollsten Objekte der Schatzkammer sind die zwei Schränke, die zahlreiche, im Laufe der Jahrhunderte gesammelte Votiv- und Gedenkobjekte beinhalten, aus dem 17. Jahrhundert.

 

 

 

In der Nähe der Kirche zur Heiligen Jungfrau befindet sich die Kalvarie die der Oberst János Lipták erbauen ließ. Dieses Barockdenkmal ist der eindeutige Beweis des Dankes, den der Oberst gegenüber den Benediktinermönchen fühlte.

 

Die Bauarbeiten des Gebäudes der Benediktinerabtei neben der Kirche begannen im Jahre 1760, ursprünglich wurde sie ihr Grundriss viereckig geplant. Die Bauarbeiten konnten aber aufgrund von Finanzschwierigkeiten konnte das Gebäude nicht fertiggestellt werden und blieb „U“-förmig. Über 50 Jahre beheimatete das Gebäude die Leiter der Stadt, es befindet sich aber bereits wieder im Besitz der Oberabtei von Pannonhalma und sie planen das Aufblühen des sakralen Lebens in dem Gebäude.

Das ungarische Mariazell ist eine würdige Station des zentraleuropäischen Pilgerweges, des Marienweges. Der 1.400 km lange Weg verbindet mehr als hundert Marien-Votivorte und führ von Mariazell bis nach Csíksomlyó/Schomlenberg. (http://mariaut.hu/)

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